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Projekt

Bildhauerwerkstatt > 2013

8. Internationale Bildhauerwerkstatt "steinleicht"
21.08.2013 - 01.09.2013

Veranstalter war auch in diesem Jahr der „Steinleicht e.V.“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nebelschütz. 15 Teilnehmer gestalteten in dern vergangenen zwei Wochen Granit, Holz und Stahl, aber auch ein Maler und ein Künstler, der mit dem Material Plastik arbeitete, waren vor Ort.

Mit einer vielbeachteten Finissage ist am Sonntag die 8. Internationale Bildhauerwerkstatt am Steinbruch Miltitz offiziell zu Ende gegangen. Organisator Ludwig Pickert vom Verein Steinleicht konnte sich über eine bemerkenswert große Resonanz freuen. Mehr als 200 Gäste erlebten verschiedene Highlights wie Führungen, den musikalischen Frühschoppen oder die vielbeachtete Modenschau der Kamenzer Künstlerin Anne Hasselbach.

Bereits um 11 Uhr startete die Brassband „Schwarz-Weiß“ aus dem Sorbenland mit ihrem gekonnten musikalischen Spiel zwischen Samba, Jazz und Polka. Der Sound war weithin hörbar und lockte immer mehr Besucher an. Die ließen sich von Ludwig Pickert höchstselbst über das Gelände führen, wobei nicht nur die Kunstwerke dieses Jahres, sondern auch die der vergangenen Werkstätten große Beachtung fanden. Unter den Interessierten waren mit Maria Michalk und Reiner Deutschmann auch zwei MdB und auch der Kamenzer OB Roland Dantz war zugange. Deutschmann spendete dem Verein Steinleicht 500 Euro. „Ich hatte meine Geburtstagsgäste zum 60. gebeten, auf teure Geschenke zu verzichten und stattdessen für die Werkstatt zu spenden. Am Ende habe ich den Betrag noch aufgerundert.“ Vereinsvorsitzender Ludwig Pickert freute sich über die Zuwendung, die einem guten Zweck zugute kommt – dem kulturellen und künstlerischen Brückenschlag über Ländergrenzen hinweg. Dafür sorgte während der Finissage auch eine Gruppe afrikanischer Künstler. Die Gabuner hatten metallene Plastiken ausgestellt und zum Verkauf angeboten und sorgten auch mit urwüchsiger Percussion für Aufmerksamkeit.

Ein Höhepunkt des Sonntags war die Modenschau von und mit Anne Hasselbach. Die Kamenzerin moderierte selbst den Auftritt ihrer vier Models, die immerhin acht Themenblöcke mit Modeexperimenten präsentierten, wobei auch wieder die Räckelwitzerin Petra Kupke als Designerin in Aktion trat. „Der Zuspruch war groß“, freute sich Anne Hasselbach. „Es war auch viel Publikum gekommen, das von weiter her angereist ist und auf diese Weise mit der Kunst im Steinbruch konfrontiert wurde.“ Gut gelaufen sei auch der Benefiz-Verkauf von Mode aus dem Hasselbach-Label „Nachtfalter“, das vor allem den Einsatz von gebrauchten Materialien frönt. Manch Modeschnäppchen wechselte den Kleiderständer. Ein Teil des Erlöses hat Anne Hasselbach dem Verein Steinleicht gespendet.

Helmut Schippel vom gastgebenden Verein führte die Besucher über das Gelände am Miltitzer Frosch, informierte über die in diesem und in den vergangenen Jahren geschaffenen Werke und gab die eine oder andere Anekdote zum Besten.

Erfreulicherweise traf die afrikanische Musikgruppe, deren Auftritt zunächst wegen nicht erteilter Visa auszufallen drohte, schließlich doch noch ein. Mit einem improvisierten Konzert gewannen die jungen Musiker um Richard Toze sofort die Herzen der Besucher.


Quelle: Wochenkurier.info & SZ-Online


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