:: krabatstein.com :: Soziokulturelles Zentrum im Steinbruch Miltitz am Krabatstein


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Projekt

Germanenprojekt



Die germanischen Siedlungen der Oberlausitz waren nicht sehr groß. Sie bestanden aus einzelnen Höfen, um die sich in der Regel jeweils ein Langhaus und oft mehrere Gruben-, Speicher- und Wirtschaftsgebäude gruppierten. Doch wie waren die Häuser im Einzelnen konstruiert? Welche Holzverbindungen gab es und wie sahen die Dachkonstruktion aus? Die archäologischen Befunde können darauf nur wenige Antworten geben, da die aufgehenden Konstruktionen nur ansatzweise fassbar sind.

Innerhalb des EU-Projektes sollte diesen Fragestellungen mit den Nachbildungen eines Lang-, eines Gruben- und eines Vorratshauses sowie eines Unterstandes – also eines idealisierten Einzelhofes – nachgegangen werden. Im Jahr 2011 wurde von Seiten der Gemeinde Nebelschütz im Gelände des ehemaligen Miltitzer Steinbruches und mit Hilfe des Arbeits- und Sozialzentrums Kamenz mit dem Nachbau der Hauskonstruktionen begonnen. Eine fachliche Betreuung erfolgte bis 2013 durch das EU-Projekt des Museums der Westlausitz und wird von der sorbischen Gemeinde Nebelschütz in Eigeninitiative vollendet werden.

Die idealisierte germanische Gehöftsiedlung soll ein Bestandteil des künftigen Soziokulturellen Zentrums der Gemeinde Nebelschütz werden. Den Schwerpunkt werden dabei slawische Hausrekonstruktionen bilden.


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